Rendite-Rechner

Rendite-Rechner

Konto, Fonds oder Police: Der Rendite-Rechner sorgt für Durchblick

Bei normalen Sparanlagen ist die Renditeberechnung leicht, wenn der Zinssatz über die gesamte Anlagezeit gleich bleibt. Die ersten Schwierigkeiten entstehen bei der Frage, wie die Zinsen behandelt werden. Werden sie jährlich ausgezahlt oder, wie bei einer thesaurierenden Anlage, dem Konto gut geschrieben und dann weiter verzinst? Hürde Nummer zwei für einen Rendite-Rechner sind Anlageangebote mit jährlich steigenden Zinsen. Selbst Banken weisen oft einen Durchschnittszins oder nur den Wertzuwachs über die Anlagezeit hinweg aus, was aber bei weitem nichts mit der Rendite zu tun hat. Der komplizierteste Aspekt der Renditeberechnung für normale Spar- oder Einmalanlagen sind die Bonus- oder Prämienzahlungen. Diese Sonderzahlungen können dem Konto jährlich gut geschrieben werden, mit Zinseszinseffekt am Laufzeitende oder als nicht verzinste Gutschrift bei Vertragsende.

In den Fondsprospekten wird von einer in den vergangenen Jahren erwirtschafteten Rendite der Fonds oder von einer Rendite gesprochen, die in den nächsten Jahren erwartet wird. Doch in diese Berechnungen der Gesellschaften fließen Ausgabeaufschläge, Depotentgelt und andere Gebühren nicht mit ein. Wenn Sie wissen wollen, was Ihr Fonds netto erwirtschaftet hat oder voraussichtlich erwirtschaftet, benötigen sie einen Rechner, der all diese Größen berücksichtigt.

Ähnlich verhält es sich bei Lebensversicherungen. Die von den Versicheren avisierte Rendite bezieht sich nur auf den Teil der Beiträge, die im Anlagetopf der Versicherung landen (Nettorendite). Provisionen der Vermittler und Anteile für die Risikovorsorge bleiben hingegen außen vor. Mit dem Rendite-Rechner der FMH können Sie die Rendite bezogen auf den Versicherungsbeitrag (Beitragsrendite) ausrechnen – und die ist oft erschreckend niedrig.

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